Herzlich willkommen auf den Seiten des Marktes zu Neunburg vorm Wald.

Mittelaltermarkt & Hussitenlager
Am 31.Juli und 1. August 2010


Im Neunburger Stadtpark wird am 31. Juli und 1. August eine längst vergangene Zeit lebendig: Gaukler, Ritter, Händler und Spielleute entführen ins Mittelalter. Am Fuße des einstigen Wittelsbacher Schlosses erwartet die Besucher ein farbenprächtiges und ausgelassenes Markttreiben mit „allerley Spectaculum und Kurzweyl“.

Seit 20 Jahren ist der Neunburger Mittelaltermarkt eine feste Größe in der ostbayerischen Mittelalterszene. 1990 hatte der Festspielverein „Vom Hussenkrieg“ erstmals ein Hussitenlager auf die Beine gestellt. Im Laufe der Zeit hat die jährliche Veranstaltung ein hohes Renommee gewonnen. Der immense Zuspruch von Mittelalterbegeisterten jeglicher Couleur machte eine erneute Erweiterung des Geländes nötig, heuer erstreckt sich das „Mittelalter-Volksfest“ über den gesamten Stadtpark.

Das Publikum kann fast 24 Stunden im Mittelalter verbringen. Am Samstag ist das Markt-Spektakel von 12 bis 24 Uhr und am Sonntag von 11.30 bis 22 Uhr geöffnet. Hauptattraktionen sind am Samstag das Fischerstechen sowie abends das Feuer-Spektakel der „Ameno Signum“, am Sonntag wird der hussitische Dreikampf ausgetragen und Bruchenball gespielt. An beiden Tagen unterhält Gaukler „Sepp Schabernack“ die Besucher, die Gruppe „Lumpenstiefel“ zeigt historische Tänze und das Turnier für Kinder lockt kleine Gäste an.

Ein vielfältiges Angebot wartet an den über 40 Markt-Ständen: Unter anderem gibt’s Waffen und Rüstungen, Holzarbeiten, Gewandung, Trommeln, Heilsteine, historische Spiele und „Hexenkram“. Orientalisches Flair verbreitet ein Shisha-Café. Auch Handwerks-Kunst wird gezeigt: Ein Scherenschleifer bearbeitet stumpfe Messer und Scheren, die von den Besuchern mitgebracht werden, direkt vor Ort. Ihre Fertigkeiten führen auch „Leibkneter“, Schuster, Weber, Schmied und „Bonbonkocher“ vor

Für Langeweile ist im Mittelalter jedenfalls keine Zeit: Stelzengeher marschieren umher, Bettler Hans Nuss fleht um Almosen, Schaukämpfer und Minnesänger unterhalten das Publikum. Beim Axtwerfen, Armbrust- und Bogenschießen dürfen die Besucher selbst aktiv werden, sie können sich aber auch von der Wahrsagerin in die Zukunft blicken lassen. Zwischendurch kann der Hunger mit Spanferkel, Steckerlfisch und ungarischen Fladen, aber auch mit Eis vom „Eiskalten Ulrich“, Schokofrüchten oder Crepes gestillt werden.

14 historische Gruppen sorgen für Leben im Lager: Neben Ameno Signum, Castra Vita, Clan McDohl, Sommeregger Haufen und den „Freyen von der Wuhleau“, schlagen die Bernauer Briganten, Fränkische Armbruster, „Pro Patria mori“, die Hofmark Ebermannsdorf, das Pfalzgräfliche Gefolge Neumarkt, die Communitas Draconis, Vicepotae, das Pressather Fähnlein und die „Bruderschaft der Askanier“ ihre Zelte in Neunburg auf.

Für stilechte Musik an den beiden Markttagen sorgen die Hofmusik des Neunburger Festspiels, die Gruppen „Musica Canora“ und „Benedictus“ (beide aus Tschechien), das Pandurengesinde und der Heidecker Trommlerhaufen.

Der Eintritt in den Markt beträgt zwei Euro, für Kinder wird ein Euro verlangt, „unter Schwertmaß“ kommen sie umsonst ins Lager. Der Eintritt für beide Tage beträgt drei Euro bzw. 1,50 Euro. Kinder, die am Samstag ihr Ferienprogrammheft mitbringen, haben bis 16 Uhr ebenfalls freien Eintritt.


BruchenballBruchenball

FischerstechenFischerstechen

 

Musica CanoraMusica Canora

ScherenschleiferScherenschleifer